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N 1 Deutschsprachige Länder (I)
Die deutsche Sprache ist heute die Muttersprache von über 100 Mio Menschen. Staatssprache ist sie in Deutschland (Bundesrepublik Deutschland), in Österreich, in der Schweiz, in Luxemburg und Liechtenstein.
Die deutsche Sprache existierte lange Zeit nur in ihrer Mundarten (Dialekte). Der Bildungsprozess der modernen Literatursprache dauerte einige Jahrhunderte und fand seinen Abschluss erst im 18. Jahrhundert. Aber die Dialekte sind noch bis heute sehr lebendig. Ein Oberbayer uns ein Niedersachse können ohne einen Dolmetscher kaum ins Gespräch kommen, wenn sie reinen Dialekt sprechen.
Eine sehr große Bedeutung hat die deutsche Sprache auf kulturellem Gebiet. Die Leistungen der hervorragenden deutschen Schriftsteller, Dichter, Philosophen und Wissenschaftler bestätigen die wichtige Rolle der deutschen Sprache in der menschlichen Kultur.
Die Bundesrepublik Deutschland hat eine Bevölkerung von über 82 Mio Menschen und ist das größte deutschsprachige Land. Während des zweiten Weltkrieges war die Wirtschaft des Landes fast völlig zerstört. Heute ist nicht nur die alten Industriewerke wiederaufgebaut und in Betrieb gesetzt, sondern auch viele neue moderne geschaffen. Insgesamt reichen ihre Kapazitäten für die Versorgung des eigenen Landes. Außerdem liefert die Bundesrepublik Deutschland ihre Erzeugnisse in viele Länder der Weil.
N 2 Deutschsprachige Länder (II)
Die Republik Österreich hat eine Bevölkerung von über 8 Mio Menschen und ist das zweitgrößte deutschsprachige Land. Das ist eine Föderation von 9 Bundesländern, eines der Länder ist die Hauptstadt Wien. Die Gesetze des Landes sehen eine strenge politische Neutralität vor.
Österreich hat eine reiche Kulturgeschichte. In Wien lebten und schufen solche glänzenden Komponisten wie Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johann Strauß „Vater“ und Johann Strauß „Sohn“ (beide berühmten Komponisten der Tanzmusik) u.a.
Österreich hat auch eine reiche Sportgeschichte. Die österreichische Stadt Innsbruck in Tirol ist als eine Stadt des Sports bekannt, denn hier fanden einige Male die Olympischen Winterspiele statt.
Die Schweiz liegt im Zentrum Europas, ihre Bevölkerung zählt etwa über 8 Mio Menschen. Lange Jahre führten die Schweizer den Kampf für ihre Freiheit. Ende des 15. Jahrhunderts haben sie ihr Land von der Macht Österreichs befreit. Jetzt ist die Schweiz eine Konföderation (Eidgenossenschaft) von 25 Kantonen (jeder der Kantone hat seine eigene Regierung und sein eigenes Parlament). Die Hauptstadt ist Bern, weitere wichtige Städte sind Zürich, Genf u.a.
N 3 Deutschsprachige Länder (III)
In der Schweiz spricht man 4 Sprachen: Deutsch (etwa 65% der Bevölkerung), Französisch (etwa 18 %), Italienisch (etwa 12 %) und Rätoromanisch (etwa 5 %). Die ersten drei Sprachen sind auch Staatssprachen.
Die Schweiz ist ein neutrales Land. Schon mehr als zwei Jahrhunderte hat sie weder Kriege noch Zerstörungen erlebt. Sie hat eine mächtige verarbeitende Industrie, weltbekannt ist ihre Uhrenindustrie. Die Schweiz hält schon lange Zeit den Rekord als internationaler Bankier, denn in ihre Banken sind riesige Geldsummen von aller Welt eingelegt.
Auf die drei großen deutschsprachigen Länder folgen zwei kleinere: Luxemburg und Liechtenstein; man nennt sie – sowohl Luxemburg als auch Liechtenstein – Zwergstaaten. Im Fürstentum Liechtenstein leben auf dem Territorium von 157 km² etwa 37000 Einwohner. Die Hauptstadt ist Vaduz, die Staatssprache ist Deutsch. Das Großherzogtum Luxemburg hat ein Territorium von 2586 km² mit 576 000 Einwohnern. Fast 78% der Bevölkerung leben in den Städten. Die Hauptstadt ist die Stadt Luxemburg. Die Staatssprachen sind Deutsch und Französisch.
N 4 Berlin (I)
Berlin ist, wie Hamburg und Bremen, ein Stadtstaat und hat den Status eines Bundeslandes. Es entstand zu Anfang des 13. Jahrhunderts und wurde zum ersten Mal urkundlich 1237 erwähnt.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Berlin in zwei Teile (Ost- und Westberlin) geteilt. Seit dem Jahre 1961 bestand zwischen zwei Teilen die berüchtigte «Berliner Mauer». Im Herbst 1989 fiel die Mauer, Berlin wurde wiedervereinigt.
Zurzeit ist Berlin die Hauptstadt des vereinten Deutschland. Berlin wurde wieder zum wichtigsten industriellen, wissenschaftlichen und kulturellen Zentrum Deutschlands sowie zu einem bedeutenden Verkehrsknoten und Handelszentrum Mitteleuropas.
Die wichtigsten Industriezweige sind der Maschinenbau, die Elektrotechnik, die Textilindustrie (Konfektion). Nach wie vor finden optische, pharmazeutische Produkte und Druckerzeugnisse aus Berlin Anerkennung in der ganzen Welt.
Berlin hat einen außerordentlich regen Stadtverkehr. Es gibt hier mehrere Bahnhöfe und zwei Flughäfen, die Berlin mit verschiedenen Ländern der Erde verbinden. Berlin ist reich an mannigfaltigen innerstädtischen Verkehrsmitteln: die elektrische Schnellbahn (die S-Bahn), die Untergrundbahn (die U-Bahn), Straßenbahnen, Autobusse (Busse), Trolleybusse (Oberleitungsbusse = Obusse).
N 5 Berlin (II)
Berlin hat ein bedeutendes wissenschaftliches Potenzial: hier befinden sich etwa 800 Lehr- und Forschungsanstalten. Drei Universitäten und weltbekannte Forschungsinstitute bestimmen das Gesicht der Stadt. Hier hielten ihre Vorlesungen hervorragende Gelehrte: Fichte, Hegel, die Brüder Grimm, Helmholtz, Virchow, Koch, Planck, Einstein u.a. (darunter 30 Nobelpreisträger).
Die Anziehungskraft Berlins wird auch durch seine Kultur bedingt. Die Stadt hat sich als kultureller Mittelpunkt behauptet. Weitbekannt sind die Berliner Museen:
ein Teil davon befindet sich auf der Museumsinsel: das Alte Museum, die Nationalgalerie, das Pergamonmuseum mit dem berühmten Pergamonaltar. Erwähnenswert sind noch solche Museen wie das Museum für deutsche Geschichte, das Museum für Technik und Verkehr, das Völkerkundemuseum und viele andere.
Am Abend öffnen sich die Türen der zahlreichen Berliner Theater: die Deutsche Staatsoper, das Schillertheater, das Berliner Ensemble (Brecht-Theater), das Renaissance-Theater, die Freie Volksbühne, die Schaubühne, die komische Oper und viele andere. Viele Kritiker halten die Schaubühne für das zurzeit beste deutschsprachige Privattheater.
N 6 Berlin (III)
Berlin ist an viele architektonischen Denkmälern und Bauten reich. Eines der ältesten Denkmäler Berlins ist das Brandenburger Tor, das von 1788 bis 1791 von dem Architekten Carl Langhans gebaut wurde. Das Brandenburger Tor ist mit einer Quadriga (Viergespann) gekrönt (geschaffen vom Bildhauer Gottfried Schadow).
Am Brandenburger Tor beginnt eine der ältesten und schönsten Straßen Berlins «Unter den Linden», wo viele berühmte Bauwerke liegen. Die Staatsbibliothek, die Deutsche Staatsoper, die 1810 vom deutschen Sprachwissenschaftler Wilhelm Humboldt gegründete Humboldt-Universität u.a. Vor dem Eingang zur Universität sind zwei Denkmäler zu sehen: von Wilhelm Humboldt und seinem Bruder Alexander Humboldt – dem großen Naturwissenschaftler, Geographen und Reisenden.
Nicht weniger beliebt von den Berlinern und den Gästen der Stadt ist der berühmte Kurfürstendamm (von den Berlinern liebevoll Ku-Damm genannt) mit der berühmter Gedächtniskirche und seinen Warenhäusern, Buchhandlungen und Cafés. In der Nähe des Kurfürstendamms liegt der grü0te Parks Berlins – Tiergarten.
Zu den Sehenswürdigkeiten Berlins gehört der Alexanderplatz («der Alex») mit der 10 Meter hohen Urania- Weltzeituhr, die nicht nur die Berliner Zeit angibt, sondern auch die Zeit in vielen Großstädten der Welt. Der 365 Meter hohe Fernsehturm prägt die Silhouétte der Stadt.
N 7 Hamburg
Hamburg (wie Bremen) wird noch heute Hansestadt genannt. Es war Anfang des 9. Jahrhunderts gegründet und wurde zu einem der wichtigsten Hansestädte.
Seit 1815 ist Hamburg die Freie Stadt und hat zurzeit den Status eines Bundeslandes. Es liegt etwa 120 km oberhalb der Mündung der Elbe in die Nordsee. Zur Stadt Hamburg gehören auch einige Gegenden der Bundesländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands nach Berlin. Der Hamburger Hafen ist der größte und leistungsfähigste Handelshafen. Er kann von den größten Seeschiffen angelaufen werden und ist mit den Häfen fast aller Länder der Welt verbunden. Er wird in der Welt «ein schneller Hafen» genannt, denn alle Be- und Entladearbeiten werden hier mit ungewöhnlicher Schnelligkeit ausgeführt.
Hamburg ist nicht nur eine bedeutende Hafen- und Handelsstadt mit solchen Industriezweigen, die für eine Hafenstadt typisch sind (Werften, Raffinerien u.a.), sondern auch ein wichtiges wissenschaftliches und kulturelles Zentrum.
In Hamburg haben ihren Sitz drei Universitäten, darunter die jüngste Universität der BRD – die Technische Universität Hamburg-Harburg. Die Forschungsbereiche der Universitäten und Hochschulen umfassen Umweltforschung, Meerestechnik, Meeresforschung u.a.
Das Kulturleben der Stadt wird durch die Musik- (besonders Orgelmusik) und Operntraditionen geprägt. In der Stadt gibt es mehr als 40 Spielbühnen.
Dieser Stadtstaat ist die grünste Stadt der Bundesrepublik.
N 8 Berlin (IV)
In jedem Stadtteil zeigt sich Berlin von einer anderen Seite. Rund um die neue Mitte können wir moderne Hochhäuser bestaunen. In den vielen kleinen Boutiquen darfst du dich umschauen ohne etwas zu kaufen.
Am Abend besucht man ein Theater oder ein Konzert. Bars haben bis am Morgen geöffnet. An der Oranienstraße sind die typischen Berliner Kneipen.
Im Stadtteil Prenzlauer Berg hat es gemütliche Cafés. Viele junge Berliner Modemacher haben ihre Geschäfte hier. Sie bieten oft ungewöhnliche und ausgefallene Kleider an.
Suchst du gerne auf Flohmärkten nach verborgenen Schätzen? Dann ist Berlin ein Paradies für dich. Hier findet man Kunst und Kitsch aus alten Tagen: Bücher, Fotos und Gemälde, Schmuck aus Großmutters Zeiten, rostige Taschenmesser, silberne und goldene Uhren. Einige Leute kaufen auch Kleider und Schuhe beim Trödler.
Der Berliner Zoo ist berühmt. Im Aquarium kannst du Piranhas, Haie und viele andere Fische sehen. Sehr beliebt ist das Affenhaus.
Die Berliner wollen den bekannten Alexanderplatz neu und modern gestalten.
Das Wahrzeichen von Berlin ist das Brandenburger Tor. Nach dem Zweiten Weltkrieg teilte eine Mauer die Stadt in zwei Teile: in Ost-Berlin und in West-Berlin. Das Brandenburger Tor blieb 40 Jahre lang geschlossen. Damals war Bonn die Hauptstadt der BRD gewesen. Heute ist der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin wieder in Berlin. Und man spricht von Berlin-Ost und Berlin-West.
N 9 Bremen I
Die Freie Hansestadt Bremen ist das kleinste Land der Bundesrepublik und besteht aus den Städten Bremen und Bremerhaven, die an dem Fluss Weser liegen. Bremerhaven ist ein Vorhafen von Bremen, während Bremen selbst 131 km oberhalb der Wesermünde liegt. Diese Städte sind 65 Kilometer voneinander entfernt und befinden sich eigentlich auf dem Territorium Niedersachsens.
Bremen wurde im 18. Jahrhundert gegründet und war neben Hamburg und Lübeck eines der wichtigsten Mitglieder der Hansa. Zurzeit hat Bremen den Status eines Bundeslandes. Nach Hamburg ist es der größte deutsche Seehafen.
Bremen verfügt über eine starkentwickelte Industrie, die eng mit dem Hafen verbunden ist: Schiffbau, Maschinenbau, Fischverarbeitung. Hier werden die Rohstoffe, die eingeführt werden, z.B. Wolle, Baumwolle, Tabak, Kaffee verarbeitet.
Im Jahre 1974 wurde Bremen zum europäischen Luft- und Raunfahrtzentrum. Hier wurde das Weltraumlaboratorium «Spacelab» geschaffen. In Bremen gibt es eine Universität und eine Reihe von Fachhochschulen.
Trotz der Zerstörungen im zweiten Weltkrieg sind in der Stadt viele prächtige Bauwerke erhalten geblieben. Das Beste davon ist das im 15. Jahrhundert im gotischen Stil errichtete Rathaus. Erwähnenswert ist dass es noch heute der Sitz der Stadtbehörden und des Bürgersmeisters von Bremen ist.
N 10 Österreich
Österreich liegt südlich von Deutschland und nördlich von Italien.
Zwei Drittel des Landes liegen in den Alpen. Der höchste österreichische Berg ist der Großglockner (3797 Meter). Österreich ist ein beliebtes Urlaubsziel: Im Winter kann man Ski fahren und snowboarden, im Sommer wandern und klettern.
Der Osten des Landes ist eher flach. Der Neusiedler See ist ein Steppensee. Er ist nirgendwo tiefer als 1,80m. Die Donau ist der längste Fluss Österreichs und fließt quer durch den Norden des Landes.
Wien ist die Hauptstadt Österreichs. Eine besondere Attraktion sind die Kaffeehäuser: Dort sitzen die Leute stundenlang, schlürfen Kaffee, lesen Zeitung oder plaudern über Politik, Literatur, Theater, Kunst oder Sport.
Die Tradition der Kaffeehäuser entstand 1683: Damals wollten die Türken Wien erobern. Sie wurden aber in die Flucht geschlagen. Sie ließen zwei Säcke mit grünlichen, bitteren Bohnen zurück. Man kam auf die Idee die Bohnen zu rösten, zu mahlen und mit kochendem Wasser zu übergießen — fertig war der erste Kaffee!
Schon um 1700 entstanden die ersten Kaffeehäuser in Wien.
Das heutige Österreich ist der Rest eines riesigen Österreichisch-Ungarischen Reiches. Durch die Niederlage im Ersten Weltkrieg verlor Österreich große Teile des Landes. Erst 1955 entstand die Österreich als Republik mit 9 Bundesländern.
Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien.
Österreich hat 8 Millionen Einwohner und ist Mitglied der EU.
N 11 Deutschland (I)
Deutschland ist ein großes Land in der Mitte Europas. Es ist eines der reichsten Länder der Welt und ein wichtiges Mitglied der Europäischen Union (EU). Deutschland ist berühmt für hochwertige Industrieprodukte, besonders aus den Bereichen Elektrizität, Elektronik, Chemie und Autos. Norddeutschland ist ziemlich flach mit kleinen Hügeln und weiten Ebenen. Im Tiefland an der Nordseeküste befinden sich die Städte Bremen und Hamburg. Auch die Hauptstadt Berlin befindet sich im Norden Deutschlands.
Im Süden liegt der Schwarzwald, ein Mittelgebirge. Von dort sieht man die weißen Gipfel der Schweizer Alpen. Das Klima im Rheinland ist freundlich und es wachsen nicht nur Mais, Kartoffeln und Weizen, sondern auch Spargeln und Trauben.
Deutschland hat 80 Millionen Einwohner. Die meisten sprechen Deutsch als Muttersprache. In der Schule lernen alle Englisch als erste Fremdsprache. In Deutschland wohnen auch viele Leute „mit Migrationshintergrund“, z.B. Türkinnen und Türken. Vor allem in den 1960er-Jahren kamen viele Ausländer nach Deutschland. Damals waren die deutschen Fabriken knapp an Arbeitskräften. Heute arbeitet ein großer Teil der Deutschen in der Industrie oder in Dienstleistungsbetrieben wie Banken, Versicherungen oder Hotels.
N 12 Deutschland (II)
Bis ins 19. Jahrhundert bestand Deutschland aus vielen unabhängigen Ländern: Baden, Bayern, Braunschweig, Dessau, Hessen, Lippe, Mainz, Nassau, Preußen und sehr viele mehr.
1871 wurde der König von Preußen zum Kaiser von Deutschland ernannt. Er vereinigte die meisten der deutschen Staaten zum Deutschen Reich. Unter dem Kanzler Otto von Bismarck wurde Deutschland eine Großmacht.
Rivalitäten zwischen Deutschland und den anderen europäischen Großmächten führten im August 1914 zum Ersten Weltkrieg. Nach vier schrecklichen Jahren verlor Deutschland den Krieg. Man gab dem Kaiser die Schuld. Er musste abdanken und Deutschland wurde eine Republik.
Im Jahr 1933 übernahmen die Nazis die Macht in Deutschland. Ihr „Führer“ Adolf Hitler regierte als Diktator. Er führte Deutschland in den Zweiten Weltkrieg, der von 1939 bis 1945 dauerte und alle vorherigen Kriege an Schrecken übertraf. Die Nazis ermordeten 6 Millionen ihrer Mitbürger in „Konzentrationslagern“: Juden, Zigeuner, politische Gegner.
Der Zweite Weltkrieg forderte 60 Millionen Opfer. Wieder verlor Deutschland den Krieg. Zu den Siegermächten gehörten die USA, Großbritannien, Russland und Frankreich. Die Sieger teilten Deutschland auf. Bis 1990 gab es dann zwei konnte Deutschland wieder vereinigt werden. Das Ereignis wird jedes Jahr am 3. deutsche Staaten: Westdeutschland (die BRD) und Ostdeutschland (die DDR). Westdeutschland war ein reiches kapitalistisches Land, das mit den USA verbündet war. Das kommunistische Ostdeutschland war arm und von Russland abhängig.
In den späten 1980er-Jahren zerfiel der Kommunismus in Osteuropa.
So Oktober gefeiert, am „Tag der deutschen Einheit“.
N 13 Die deutschen Bundesländer
Die Bundesrepublik Deutschland besteht aus 16 Ländern: Baden-Württemberg (Stuttgart), Bayern (München), Berlin, Brandenburg (Potsdam), Bremen, Hamburg, Hessen (Wiesbaden), Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin), Niedersachsen (Hannover), Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf), Rheinland-Pfalz (Mainz), Saarland (Saarbrücken), Sachsen (Dresden), Sachsen-Anhalt (Magdeburg), Schleswig-Holstein (Kiel) und Thüringen (Erfurt). Berlin, Bremen und Hamburg sind Stadtstaaten.
Deutschland war immer in Ländern gegliedert, aber die Landkarte änderte sich häufig im Laufe der Jahrhunderte. Sie größten Veränderungen brachten in neuerer Zeit die Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts, der Preußisch- Österreichische Krieg von 1866, der Erste und der Weltkrieg. Dieser hatte die Besetzung und Teilung Deutschlands und Auflösung Preußens, des größten deutschen Landes, zur Folge. Die heutigen Bundesländer sind größtenteils nach 1945 gebildet worden.
Bis zur Widervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 bestand die Bundesrepublik aus elf Ländern, die in den ehemals westlichen Besatzungszonen gegründet worden. In der sowjetischen Besatzungszone wurden auf dem Gebiet der späteren DDR fünf Länder gebildet. 1952 wurden diese Länder durch Bezirke ersetzt. Nach der demokratischen friedlichen Oktoberrevolution des Jahres 1989 beschlossen die Parlamentarier die Neubildung von fünf Bundesländern. Sie erhielten im wesentlichen die Gestalt aus der Zeit vor 1952.
Am 3. Oktober 1990 wurde der Beitritt der DDR und damit der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Bundesrepublik vollzogen. Ost-Berlin wurde mit West-Berlin vereinigt.
N 14 Bern, die Hauptstadt der Schweiz
Die Aare entspringt in den Alpen und fließt durch das schweizerische Mittelland dem Jura zu. In einer Schleife dieses Flusses gründete im Jahre 1191 ein Herzog die Stadt Bern.
Weil er der neuen Stadt einen Namen geben musste, ging der Herzog auf die Jagd. Das erste Tier, das er erlegte, sollte der Stadt den Namen geben. Es war keine Ente und kein Wildschwein, sondern ein Bär. Deshalb heißt Bern nicht Entenhausen und man kann in der Stadt keine Wildschweine fotografieren und füttern – Bären aber schon!
Im Jahre 1405 brannte die Stadt mit ihren Holzhäusern ab. Nun bauten die Berner ihre Häuser aus Sandstein und mit den typischen Arkaden (in Bern heißen sie „Lauben“). Die Berner Altstadt sieht immer noch aus wie vor fünfhundert Jahren. Dank den „Lauben“ kann man auch bei Regen ohne Schirm den Schaufenstern entlang bummeln – man wird nicht nass!
Im 16. und 17. Jahrhundert war Bern nicht nur eine wohlhabende Stadt, sondern auch ein mächtiger Staat – viel größer als der heutige Kanton Bern. Im Jahre 1848 wurde Bern die Hauptstadt der Schweiz. Man baute das Bundeshaus. Dort sind Regierung (der Bundesrat) und das Parlament (National- und Ständerat).
Die Stadt Bern hat 130 000 Einwohner. Sie ist die viertgrößte Stadt der Schweiz. In der Region Bern leben über eine halbe Million Menschen.
1954 wurde das Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft in Bern ausgetragen: „Das Wunder von Bern.“ Damals siegte Deutschland gegen den Favoriten Ungarn. Das Wankdorfstadion wurde kürzlich umgebaut und heißt nun „Stade de Suisse“. Berühmt ist auch das Eisstadion Allmend – Fans nennen es den „Tempel“. Der SCB (Schlittschuh-Club Bern) wurde 1931 gegründet, ist heute der Eishockey-Klub mit den höchsten Zuschauerzahlen Europas und wird ab und zu Schweizer Meister.
N 15 Sehenswürdigkeiten Berlins
Eine Gruppe ausländischer Studenten steht am Brandenburger Tor. Der Exkursionsleiter, ein Student der Humboldt–Universität, erzählt über die Entstehungsgeschichte des weltbekannten Wahrzeichens von Berlin. Dann gehen sie die Straße Unter den Linden entlang, eine der schönsten und ältesten Berliner Alleen. Im 18. Jahrhundert hat sie der preußische König Friedrich der Große angelegt. Aus dieser Zeit stammt auch das schöne Schloss Charlottenburg.
In der Straße Unter den Linden liegen einige Botschaftsgebäude verschiedener Länder. Die Gruppe macht vor dem imposanten Gebäude der Humboldt- Universität halt. Die Universität hat man 1810 in den Vorbereitungsjahren der nationalen Erhebung gegen die napoleonischen Besatzer gegründet. Viele namhafte Wissenschaftler haben der jungen Universität Weltruf verschafft. Ihr erster Rektor war der berühmte Philosoph Fichte. Hier unterrichteten zu verschiedenen Zeiten Hegel, die Gebrüder Grimm, Heimholz, Koch, Born, Einstein, insgesamt (27 Nobelpreisträger).
Neben den Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert (Deutsche Staatsoper, Museum für Deutsche Geschichte u.a.m.) sieht man in dieser schönen und sehr belebten Straße moderne Gebäude aus Glas und Metall. Den Abschluss der Straße bildet der Marx – Engels – Platz. Die Touristen gehen über den Platz zur Museumsinsel, wo die Nationalgalerie, das Boden – Museum und das Pergamonmuseum liegen. Ihre Sammlungen von Gemälden, Skulpturen, Handzeichnungen, Münzen usw. sind weltberühmt. Der kurze Spaziergang endet auf dem Alexanderplatz. So nannte man diesen Platz 1805 anlässlich des Besuches des russischen Zaren Alexander in Berlin. Auf dem „Alex“, so heißt dieser Platz kurz, erheben sich das zwölftstöckige Gebäude des Hauses des Lehrers, die Kongresshalle, das Kaufhaus Centrum, das riesige Gebäude des Hotels „Stadt Berlin“ und einige Verwaltungsgebäude. In Berlin verändert sich jetzt viel. Es gibt fast überall große Baustellen.
Neben der Weltzeituhr gibt der Reiseführer noch einen kurzen historischen Überblick über die Stadt Berlin und verabschiedet sich.
N 16 Baden-Württemberg
Baden-Württemberg (35 751 Quadratkilometer) gehört zu den reizvollsten Regionen der Bundesrepublik. Der Schwarzwald ist ein waldreiches Mittelgebirge und beliebtes Erholungsgebiet der Deutschen. Der Bodensee, das « Schwäbische Meer“, die grünen Flusstäler von dem Rhein und der Donau, dem Neckar und dem Tauber, die raue Schwäbische Alb und das sanfte Markgräflerland sind vielbesuchte Ausflugs- und Urlaubsziele.
Die Erfindungsgabe und der Geschäftssinn der Einwohner von Baden-Württembergsind sprichwörtlich. Hier wurden Friedrich Schiller, Friedrich Hölderlin, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Martin Heidegger geboren.
Die Region Mittlerer Neckar mit der Landeshauptstadt Stuttgart (584 000 Einwohner) ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. In und um Stuttgart haben nicht nur Weltfirmen, wie Daimler-Benz AG, Bosch, IBM oder der Sportwagenhersteller Porscheihren Sitz. Hier arbeiten auch viele kleine und mittlere Firmen. Alte Handwerkstradition und modernes Unternehmertum sind die Fundamente der Industrielandschaft Baden-Württembergs. Das Land ist hochindustrialisiert und gehört zu den wirtschaftlich stärksten Bundesländern. Die längste Tradition haben in Baden Württemberg die Feinmechanik- sie ist im Schwarzwald konzentriert, der Automobilbau und die Uhrenherstellung. Die traditionellen Schwarzwälder Kuckucksuhren kann man nicht nur im Uhrenmuseum Furtwangen bewundern, sie werden als beliebtes Souvenir von zahlreichen Touristen aus allen Herren Ländern nach Hause genommen. Die großen Industriezentren sind Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Freiburg, Ulm. In Karlsruhe befindet sich das Kernforschungszentrum, in Heidelberg – das deutsche Krebsforschungszentrum. Die Heidelberger Universität wurde 1386 gegründet und ist die älteste Universität Deutschlands überhaupt, während Karlsruhe die älteste deutsche Technische Hochschule hat.
Bayern ist das größte Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Auf 70 554 Quadratkilometern leben und arbeiten rund 11,9 Millionen Menschen.
Im Dezember 1946 nahm die bayerische Bevölkerung eine Verfassung an, wo es in Artikel 1 heißt « Bayern ist ein Freistaat ». Die Bezeichnung « Freistaat » wählte man, um das Fremdwort « Republik » zu vermeiden.
Bayern grenzt an die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen, sowie an die Tchechien und Österreich.
Die bayerische Landschaft ist sehr mannigfaltig. Bayern durchziehen viele Flüsse, die längsten sind die Donau (387 km) und der Main (411 km). Die Barometer im Land stehen häufig auf „wechselhaft“.
Die Hauptstadt von Bayern ist München. Es ist ein bedeutsames Zentrum von Wissenschaft und Kultur. Andere Großstädte sind Augsburg, Nürnberg, Regensburg, Ingolstadt, Würzburg.
Wirtschaftlich ist Bayern das stärkste Bundesland. Die Industrie ist stark exportorientiert. Die größte Branche ist elektrotechnische Industrie. Der Maschinenbau nimmt den zweiten Rang ein. Es gibt hier internationale Großunternehmen auf dem Gebiet der Elektronik, der Chemie.
N 17 Brandenburg
Das Land Brandenburg (29 000 Quadratkilometer, 2, 6 Millionen Einwohner) umschließt die deutsche Hauptstadt. Vor den Toren Berlins liegt die Landeshauptstadt Potsdam. Im Sommer 1945 war es Tagungsort der Potsdamer Konferenz. Auf dieser Konferenz fassten die politischen Führer der Sowjetunion, der USA und Großbritanniens weitreichende Beschlüsse über das besiegte Deutschland. Als Tagungsort wurde diese Stadt von den Allliierten mit Bedacht gewählt, denn Potsdam war mit der preußisch-deutschen Geschichte aufs engste verbunden, seit König Friedrich II. es zu seiner Residenz machte. Hier empfing der aufgeklärte Monarch berühmte Gäste wie Johann Sebastian Bach, im herrlichen Park von Sanssouci führte er philosophische Gespräche mit Freunden, unter ihnen auch Voltaire.
Lange Zeit war das dünn besiedelte Brandenburg wirtschaftlich rückständig. Im 17. und 18. Jahrhundert kamen ins Land viele Fremde aus Holland und Frankreich und trugen mit ihren Kenntnissen erheblich zur Entwicklung des Landes bei. Heute erinnert uns daran zum Beispiel das « Holländische Viertel » und « Französische Kirche » in Potsdam.
Brandenburg ist das flächengrößte Land in den neuen Bundesländern. ZU seinen wichtigsten Wirtschaftszweigen zählen Land- und Forstwirtschaft. 25 Prozent des Landes sind von Wald bedeckt. Angebaut werden Roggen und Weizen, Ölfrüchte, Kartoffel und Zuckerrüben.
Industrielle Regionen sind Eisenhüttenstadt (Stahlproduktion) und Cottbus (Braunkohleförderung). Frankfurt an der Oder weist Elektrotechnik und Gerätebau auf.
N 18 Bremen II
Bremen ist ein Zwei-Städte-Staat. Das heißt zwei Städte, ein Staat: Bremen und Bremerhaven liegen voneinander 65 km entfernt und bilden zusammen das Bundesland Bremen, das das kleinste Bundesland Deutschlands ist. Es hat 684 000 Einwohner und sein Territorium beträgt 404 Quadratkilometer. Die freie Hansestadt Bremen ist neben Bayern das älteste Staatswesen auf deutschem Boden und nach San Marino die zweitälteste noch bestehende Stadtrepublik der Welt. Bremen wurde 787 als Bischofssitz gegründet und dank Marktprivilegien blühte rasch auf, im 11. Jahrhundert galt er in der Welt als « Rom des Nordes“. 1358 wurde die Stadt Mitglied im Städtebund der Hanse, der bis ins 16. Jahrhundert den Handel in Nord- und Osteuropabeherrschte. Im Jahr 1827 gründete Bürgermeister Smidt an der Mündung der Weser in die Nordsee einen neuen Hafen, weil der Fluss zu versanden drohte, und nannte ihn Bremerhaven. Später wurden Bremen und Bremerhaven zu einer Stadt. Beim Import von Tee und Kaffee, Tabak und Baumwolle besitzt Bremen eine monopolartige Stellung in Deutschland.
Bremens Industrie beschränkt sich nicht auf Schiffahrt und Schiffsbau. Auch Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Nahrungs- und Genussmittelindustrie sind hier zu Hause. In der Stadt ist auch Flugzeug- und Raumfahrtindustrie entwickelt. Bremerhaven ist auch das Zentrum der deutschen Polarforschung.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Bremen gehören der gotische St. -Petri-Dom und das prachtvolle Renaissance- Rathaus. In der Nähe ist auch das Denkmal der Stadtmusikanten, Tierfiguren nach dem Märchen der Brüder Grimm, es ist ein Wahrzeichen für Bremen.
N 19 Hamburg
Hamburg nennt man Deutschlands Tor zur Welt. Es ist mit seiner Fläche von 755 Quadratkilometer und 1,7 Millionen Einwohnern der wichtigste Seehafen und der größte Außenhandels- und Transitplatz der Bundesrepublik. Nur ein Beispiel: rund 130 japanische und über 20 chinesische Handelsfirmen sind in dieser Stadt vertreten. Zur Industrie des Hafens gehören Werften und Raffinerien. In Hamburg sind auch Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Feinmechanik, Optik und die chemische Industrie entwickelt.
Der Aufstieg Hamburgs zur Handelsstadt begann 1189 mit Zoll- und Wirtschaftsprivilegien. Als erstes Mitglied des Handelsbundes « der Hanse“ wurde es bald wichtiger Umschlagplatz zwischen Nord- und Ostsee. 1460-1510 war Hamburg Reichsstadt. Heute ist Hamburg das zweitgrößte Industriegebiet Deutschlands. Gleichwohl ist es eine der « grünsten» Städte der Bundesrepublik dank vielen Parks, Alleen, Gärten und Wald. Hamburg ist auch Banken- und Dienstleistungszentrum für Norddeutschland. Die Stadt ist auch als Medienmetropole bekannt, es ist der Sitz der größten deutschen Zeitschriftenverlage, der Deutschen Presseagentur, zahlreicher Fernseh- und Hörfunkanstalten und Studios.
Auch als Kulturstadt ist Hamburg von Bedeutung. Im Jahre 1678 wurde hier die erste ständige Oper Deutschlands gegründet. Georg Friedrich Händel brachte hier seine erste Oper auf die Bühne. Ein berühmter Sohn der Stadt ist Johannes Brahms.
N 20 Hessen
Das Land Hessen in der heutigen Form besteht erst seit 1945. Zuvor war das Land über die Jahrhunderte hin fast immer in kleine Fürstentümer zersplittert. Jetzt ist die Fläche von Hessen 21 114 Quadratkilometer und es hat 5,9 Millionen Einwohner. Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist nicht nur ein Verwaltungszentrum, sondern auch ein elegantes Heilbad. Eine sehr wichtige Rolle spielt im Leben des Landes Frankfurt. Hier kreuzen sich zahlreiche Verkehrswege. Der 17 Quadratkilometer große Frankfurter Rhein-Main-Flughafen mit seinen 25 Millionen Passagieren im Jahr gehört zu den 20 größten Flughäfen Europas. Frankfurt am Main ist Sitz der meisten deutschen Großbanken und vieler ausländischer Filialbanken. Es gibt hier viel Industrie und die Luft ist ziemlich schlecht.
Frankfurt ist die Geburtsstadt von Johann Wolfgang Goethe. Das ist auch eine Stadt der Kunst, des Theaters und der Verlage. Jedes Jahr im September oder im Oktober findet in Frankfurt am Main die größte Buchmesse statt. Fast 5000 Verlage aus etwa 80 Ländern zeigen hier ihre Romane, Kinder- und Jugendbücher, Lehrbücher, technische Bücher, Zeitschriften und wissenschaftliche Literatur.
Kunstkennern ist Kassel wegen ihrer reichen Sammlungen der niederländischen Malerei und Gegenwartskunst bekannt. Landschaftlich reizvoll liegen die Universitätsstädte Marburg und Giessen, sowie die Stadt Wetzlar, bekannt durch optische Industrie.
N 21 Mecklenburg-Vorpommern
Kein anderes Land ist so stark agrarisch geprägt und so dünn besiedelt wie Mecklenburg-Vorpommern (23 835 Quadratkilometer 2 Millionen Einwohner). Die alten Handelsstädte wie Strahlsund und Wismar sowie Rostock und die Universitätsstadt Greifswald (gegründet 1456) bewahren mit ihrer markanten Backsteinarchitektur die alten Traditionen. Diese Ostseestädte sind seit Jahrhunderten durch ihren Handel mit den skandinavischen Ländern verbunden. Die Hansestadt Rostock ist die größte Stadt des Landes; Landeshauptstadt wurde nach der Wiedervereinigung 1990 jedoch Schwerin. In dieser Stadt gibt es viele Zeugnisse der großen Architekturgeschichte, die heute restauriert werden, zum Beispiel das Schweriner Schloss mit seinen 300 Türmen und Türmchen.
Man nennt Mecklenburg-Vorpommern auch «das Land der tausend Seen», weil es mit Hunderten von Seen bedeckt ist. Sein größter Reichtum ist auch die unzerstörte Natur und das Wasser. Der größte mecklenburgische See ist die Müritz (117 Quadratkilometer) an seinem Ostufer erstreckt sich ein weites Naturschutzgebiet. Millionen Touristen kommen nach Mecklenburg-Vorpommern, um die wunderschönen Landschaften zu bewundern. Das grüne Land mit seinen einsamen Dörfern und blauen Seen kann ebenso wie die Küste und die Inseln Mecklenburg-Vorpommerns ein ideales Ziel für Erholungssuchende werden.
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