STILEPOCHEN DER EUROÄISCHEN KUNST
Die Romanik ist die erste große europäische Kunstepoche seit dem Untergang Roms im 6. Jahrhundert. Der Begriff beschreibt die kunstgeschichtliche Epoche in der europäischen mittelalterlichen Kunst zwischen der Vorromanik und der nachfolgenden Gotik in Malerei, Plastik und Architektur. Die Romanische Architektur beginnt etwa um 1000 und tritt in ganz Europa auf. Seit dem Ende der Antike mit dem Untergang Roms im 5. Jahrhundert gilt die Romanik als erste große europäische Kunstepoche.
Die Gotik ist eine Epoche der europäischen Architektur und Kunst des Mittelalters. Sie entstand um 1140 in der Île-de-France (Gegend um Paris) und währte nördlich der Alpen bis etwa 1500–1550. Der gotische Stil ist nur in der Architektur genau abzugrenzen, während dies auf den Gebieten der Plastik und Malerei nicht in gleicher Klarheit möglich ist. Die Gotik war eine Epoche der Verbildlichung der christlichen Ideenwelt und bediente sich dabei in großem Umfang der Symbolik und Allegorie. In der Architektur unterscheidet man weiterhin die Phasen der Früh-, Hoch- und Spätgotik.
Die Ursprünge der Renaissance liegen in Italien. Der Begriff Renaissance beschreibt die Kunstepoche der mit ihr beginnenden Neuzeit, vor allem im 15. (Quattrocento) und 16. Jahrhundert (Cinquecento). Typisch für die Renaissance ist der Gedanke an den Menschen als Einzelperson, als schöpferisches Individuum. Als der Renaissance gemäß gelten ferner die vielen Erfindungen und Entdeckungen, die man als Folge des geistigen Erwachens beschreiben kann. Bei Künstlern der Renaissance denkt man in erster Linie an Italiener wie Leonardo da Vinci, Tizian und Donatello sowie an den Deutschen Albrecht Dürer. Zu dieser Epoche gehören aber auch bedeutende Schriftsteller von Dante Alighieri bis William Shakespeare. Der Staatsphilosoph Niccolò Machiavelli gilt als Vertreter einer selbstbewussten Machtpolitik, Erasmus von Rotterdam wiederum steht für Moral und Selbstreflexion. In der Musik verbindet man die Epoche vor allem mit verstärkter Mehrstimmigkeit und neuer Harmonie etwa bei Orlando di Lasso.
Das Barock ist eine Strömung der europäischen Architektur und Kunst, die von etwa 1575 bis 1770 währte. In der Kunstgeschichte wird zwischen Frühbarock (ca. 1600–1650), Hochbarock (ca. 1650–1720) und Spätbarock oder Rokoko (ca. 1720–1770) unterschieden. Als Kunstform des Absolutismus und der Gegenreformation ist der Barock durch üppige Prachtentfaltung gekennzeichnet. Der Stil des Barock ist bewegungsreich. In der Malerei wurden kontraststarke Farben und eine besondere Betonung von Licht und Schatten genutzt, um bei allem Naturalismus, eine prunkvolle und dekorative Wirkung zu erzielen.
Das Rokoko ist eine Stilstufe der europäischen Kunst (von etwa 1730 bis 1770/1780) und entwickelte sich aus dem Spätbarock (ca. 1700–1720). Ausgangspunkt ist Frankreich. Der Name stammt von dem französischen Wort Rocaille (‚Grotten- und Muschelwerk‘) nach einem immer wieder auftretendem Ornamentmotiv, das sich durch seine Asymmetrie und seiner Auflösung fester Vorbilder aus dem Barockunterscheidet.
Der Klassizismus bezeichnet als kunstgeschichtliche Epoche den Zeitraum etwa zwischen 1770 und 1840. Eine Form des Klassizismus ist das Biedermeier. Die Epoche wurde in der Architektur von der Romantik begleitet und vom Historismus abgelöst. Der Klassizismus in der Architektur basiert auf dem Formenkanon des griechischen Tempelbaus, lehnt sich teilweise aber auch an die italienische Frührenaissance an. Außerhalb des deutschsprachigen Raums wird der Klassizismus als ‚Neoklassizismus‘ bezeichnet, dagegen bezeichnet Neoklassizismus im Deutschen die klassizistischen Strömungen im 20. Jahrhundert. Der Klassizismus nutzt die Nachahmung der Formensprache der griechischen und der römischen Antike, als charakteristisches Stilmittel.
In der Kunst des Biedermeier dominierten die Genre-, Landschaftsmalerei und das Porträt. Religiöse und historische Motive fehlen fast völlig. Bedeutsam ist der Begriff als Epochenbezeichnung der Kulturgeschichte. Als Vormärzwird die zum selben Zeitabschnitt gehörende entgegengesetzte Bewegung bezeichnet, die eine politische, revolutionäre Veränderung suchte und unter anderem bei Literaten wie Georg Büchner und Heinrich Heine ihren Niederschlag fand. Als typisch gilt die Flucht ins Idyll und ins Private. Der Stil war realistisch, allerdings wurde die Wirklichkeit gern idealisiert und ein wenig „verbessert“. Bei Biedermeier-Möbeln herrschte der elegante, aber eher schlichte Stil vor.
Der Historismus griff ausschließlich auf ältere Stilrichtungen zu, vermischte diese und ahmte sie nach. Der Ausdruck Historismus bezeichnet in der Stilgeschichte ein im 19. Jahrhundert verbreitetes und teilweise noch ins 20. Jahrhundert nachwirkendes Phänomen, bei dem man – vor allem in der Architektur – auf ältere Stilrichtungen zurückgriff und diese nachahmte.
Im Jugendstil lehnte man die Nachahmung historisch überlieferter Formvorbilder ab und schaffte durch die Aufgabe von Symmetrien sowie mit dekorativ geschwungenen Linien und flächenhaften floralen Ornamenten einen neuen Stil. Der Jugendstil ist eine kunstgeschichtliche Epoche um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Stücke des Jugendstils wirken oft organisch gewachsen und scheinen einer natürlichen Form zu folgen.
Das Art déco ist eine Bewegung in der Designgeschichte von etwa 1920 bis 1940, die die Formgebung von Gegenständen in allen Lebensbereichen wie Architektur, Möbeln, Fahrzeugen, Kleidermode, Schmuck oder Gebrauchsartikeln umfasste. Vielmehr handelt es sich, inmitten des generellen Aufbruchs der klassischen Moderne, um eine gestalterische Verbindung von Eleganz der Form, Kostbarkeit der Materialien, Stärke der Farben und Sinnlichkeit der Thematik. Charakteristisch für den Art déco ist die stilisierte und flächige Darstellung floraler und organischer Motive. Dieses Fehlen von Schatten und Natürlichkeit vermittelt den modernen und oft plakativen Eindruck der Kunst jener Epoche.
Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues. Das historische Bauhaus stellt heute die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs dar. Das Bauhaus bestand von 1919 bis 1933 und gilt heute weltweit als Heimstätte der Avantgarde der Klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst. Experimentell entwickelte man hier eine neue Formensprache, die jedoch auch dem industriellen Herstellungsprozess gerecht wurde.
DIE MALEREI ALS BESONDERE KUNSTART
Die Kunst ist der Spiegel der Welt. In der Kunst zeigt der Mensch sein schopferisches Konnen. Mit Hilfe der Kunst kann der Mensch sich selbst formen, bereichern, sich die besten Eigenschaften anerziehen. Die Kunst ist das Gedächtnis des Volkes. Sie verbindet uns mit der Geschichte unseres Volkes, mit den menschlichen Zivilisationen. Die Kunst appelliert an unsere Gefühle, lasst uns miterleben, mitdenken.
Es gibt verschiedene Kunstgattungen, die verschiedene Möglichkeiten haben: Malerei und Plastik, Film- und Theaterkunst, Poesie und Prosa, Musik und Tanz. Was mich betrifft, so bin ich von der Malerei begeistert.
Ich interessiere mich dafür von Kindheit an. Oft sehe ich mir im Fernsehen die Sendungen „Durch die Sale der Gemäldegalerien» an. Sie geben mir die Möglichkeit, die Kunstschatze aus der ganzen Welt kennen zu lernen und auf dem Gebiet der Kunst immer informiert zu sein. Ich habe einen großen Traum, einmal die die Dresdener-Gemäldegalerie in Deutschland zu besuchen.
Ich finde das sehr spannend, immer etwas neues im Bereich der Malerei zu erfahren. Neue Bilder, neue Eindrücke…
Ich besuche ich oft die Tretjakow-Galerie. Die Sammlung dieses Museums liegt mir am Herzen. Dort besichtige ich die Gemälde von Repin, Schischkin, Serow und vielen anderen weltberühmten und namhaften russischen Künstlern. Gewöhnlich bewundere ich die Porträts: Ich wundere mich über die Präzision, mit der sie ausgeführt werden. Das ist eine große Kunst, Gesichter und Gestalten der Menschen so genau und ähnlich dem Original darzustellen. Die. Stillleben finde ich ein bisschen langweilig und die Landschaftsbilder — ganz im Gegenteil — sehr ausdrucksvoll und faszinierend. Die Ölgemälde gefallen mir dabei besser als Bleistiftzeichnungen oder Radierungen. Das ist aber meine persönliche Meinung und viele Menschen können mit ihr nicht einverstanden sein.
Die bildende Kunst ist eine ewige Kunst, eine der ersten Kunstarten der Menschheit. Und die Meisterwerke, die vor Jahrhunderten geschaffen worden sind, bleiben bis heute schön, jung und aktuell.
Schon lange ist die Malerei über Maßen hinaus vielschichtig, sowohl was die Themen, die Stile oder die Technik betrifft. Sie ist heute nicht darauf beschränkt, mit Pinsel und Farbe auf Leinwand übertragen zu werden. Junge Künstler haben die Malerei, die sie als solche auffassen, bereits um elektronische oder digitale Ausdrucksmittel ergänzt oder mit diesen kombiniert.
So ist die klassische Tafelmalerei abgelöst worden durch eine experimentelle Malerei, die sich im weiten Feld visueller Ausdrucksformen neu etabliert und neu definiert. Zahlreiche Bilder von Künstlern der jungen Generation zeigen, dass die Malerei des 21. Jahrhunderts viele verschiedene Erscheinungsformen aufweist, ebenso wie mit ihr zahlreiche technische und gestalterische Prägungen verbunden sind.
Die Malerei heute vertritt eine Unmenge an malerischen Positionen und zeigt eine große Palette an Figurativem, Abstraktem bis hin zu Monochromem. Es ist schwer geworden, die Künstler und ihre Werke einer Kategorisierung zu unterziehen. Trotzdem können einige Tendenzen festgemacht werden, die nützlich sind, um die moderne Malerei fassbar zu machen. Zu ihr gehören die Vorreiter, die alten Helden der Kunst, wie zum Beispiel Gerhard Richter, der durch seine übermalten Fotografien die Grenzen der Kunstgattungen aufgelöst und damit übliche Kategorisierungen zunichte gemacht hat.
Daneben gibt es in der zeitgenössischen Malerei diejenigen Künstler, die durch eine neue künstlerische Haltung gekennzeichnet sind: Sie definieren sich über den bewussten Rückgriff auf bereits Vorhandenes, auf vergangene Stile, Tendenzen oder Strömungen, wobei die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts bis in die 1960er und 1970er Jahre eine bedeutende Rolle spielt
Mietje Bontjes van Beek (6. Mai 1922 in Bremen; † 17. November 2012) war eine deutsche Malerin und Autorin.
Edin Bajrić (1980 in Bosanska Dubica, Jugoslawien) ist ein bosnisch-herzegowinischer Künstler. Der ehemalige Kriegsflüchtling lebt und arbeitet heute in Hannover.
Georg Baselitz (23. Januar 1938 in Deutschbaselitz, Sachsen; eigentlicher Name Hans-Georg Kern) ist ein deutscher Maler, Bildhauerund Grafiker.
Armin Baumgarten (25. September 1967 in Wolfsburg) ist ein deutscher Maler und Bildhauer.
AUS DER GESCHICHTE DER DEUTSCHEN THEATERKUNST
Die europäischen Fürsten ließen vom 17. bis zum 19. Jahrhundert prachtvolle Theater bauen. Später war es das aufgeklärte Bürgertum, das sich Musentempel errichtete. Einige der Häuser sind noch weitgehend in ihrer Originalsubstanz und Raffinesse zu besichtigen.
Rund 160 öffentliche Bühnen gibt es in Deutschland, Stadt- und Staatstheater sowie Landesbühnen. Hinzu kommen 190 Privattheater, 50 Kulturorchester und mehr als 30 Festspiele. Darüber hinaus existiert eine Vielzahl an freien Gruppen, die das Theaterleben in der Bundesrepublik bereichert. Die öffentlichen Theater und eine große Zahl der privaten sind im Deutschen Bühnenverein organisiert, der sich seit 1846 darum bemüht, das kulturelle Leben in Deutschland zu erhalten und zu fördern.
Wenn vom Theater die Rede ist, wird das Wort Theater häufig mit dem Begriff der «Landschaft» verbunden, um die große Zahl und die inhaltliche Vielgestalt der Bühnen in Deutschland in ein sprachliches Bild zu fassen. Die «Theaterlandschaft» ist dabei nicht die einzige gängige sprachliche Verbindung. So spricht man oft auch von der deutschen «Kulturlandschaft» oder der «Museumslandschaft». Der malerische Begriff der «Landschaft» wird vor allem für Einrichtungen und Ereignisse aus dem Bereich der Kultur verwendet, möglich sind aber auch Sprachschöpfungen wie die «Firmenlandschaft» oder die «Vereinslandschaft».
1990 trat der nach der politischen Wende in der früheren DDR gegründete Deutsche Bühnenbund dem Deutschen Bühnenverein bei. Inzwischen ist die vollständige Integration aller Theater und Orchester abgeschlossen. Die politische wie kulturelle Vereinigung hatte natürlich auch einen Wandel der Wahrnehmung zur Folge.
Das Deutsche Theater (kurz DT) gehört zu den Klassikern in Berlin und hat es sogar auf eine Briefmarke geschafft. Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ist ein wichtiges Theater, das sich mit starken Schauspielern und spektakulären Inszenierungen einen Namen gemacht hat. Das Theater am Schiffbauerdamm galt zu seiner Eröffnung als eins der prächtigsten Theatergebäude Berlins. Das kleine aber feine Schlosspark Theater in Steglitz wird seit 2008 als Privattheater von Dieter Hallervorden geleitet und erlebt seither eine Renaissance.
Die bekannten Theaterschauspieler des deutschsprachigen Theater sind Erich Aberle, Käte Alving, Moritz Bürkner, Victor Beaumont, Karl Brückel.
Das freie Theater spielt in Deutschland seit jeher eine wichtige Rolle. Seit einiger Zeit erobert es auch das Stadttheater.
Das Festival zeigt Impulse in verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens die wichtigsten Freien Theaterproduktionen aus dem deutschsprachigen Raum. Versammelt werden dabei Arbeiten, die oft das Theater als Kunstform austesten, hinterfragen, reflektieren: von Formen dokumentarischen Theaters, über Arbeiten im urbanen Raum bis hin zu Installationen. So unterschiedlich diese Produktionen ästhetisch sein mögen, allen gemein ist, dass sie jenseits der etablierten Strukturen der Stadttheater entstanden sind. Viele der in den letzten Jahren eingeladenen Gruppen sind kollektiv organisiert, haben keinen individuellen Regisseur – so beispielsweise Gob Squad, Showcase Beat le Mot, Rimini Protokoll, Andcompany & Co oder She She Pop. Die Arbeitsform Kollektiv wird zu einem Markenzeichen der Freien Szene – gerade in Abgrenzung zum Apparat Stadttheater und den dort verankerten Hierarchien.
Welches Potenzial in einer solchen Arbeitsweise auch angesichts der Entwicklung neuer Theaterformen liegt, wird deutlich an den innovativen Impulsen, die aus dem freien Theater kamen und kommen. Sie haben auch die Ästhetiken der Stadttheater grundlegend beeinflusst: Seien es Raumkonzepte jenseits institutionell verankerter Theater-Gebäude, die Inszenierung von nicht-professionellen Darstellern oder neue partizipative Formen, in denen die Rollen des Publikums neu definiert werden. Jeder dieser Ansätze benötigt andere Formen des Zusammenarbeitens im Prozess der Inszenierung: In der Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum, in der Suche nach anderen Konzepten des Darstellens, in einem neu zu bestimmenden Verhältnis zum Publikum. Dazu gehört auch, die Arbeitsformen immer wieder neu zu entwickeln, Bezahlstrukturen auszuhandeln, sich neue Räume und Partner zu suchen. In jenem permanenten Neu-Erfinden des Theaters – auf der Ebene der Ästhetik wie des Produzierens – liegt das besondere Potenzial eines Freien Theaters.
Gerade mit der zunehmenden Digitalisierung kamen neue Möglichkeiten der Inszenierung, die auch die Bühne eroberten. Das Einblenden von Filmsequenzen im Theater, also ein crossmediales Erlebnis von Bühnen- und Kinovorstellung war nur der Anfang einer neuen Stufe im Theater. Hinzu kamen nach und nach auch besondere Formen bzw. der spezielle Einsatz von Kameras: Schauspieler spielten hinter der Bühne und übertrugen mittels Handkameras das Geschehene nach außen zu den Zuschauern. Das Stilmittel der sogenannten Mauerschau, welches bereits in der Antike verbreitet war, kam in eine neue Runde: Anstatt der Person, die über die Mauer schaut und einen wesentlichen Beitrag zum Geschehen liefert, indem sie erzählt, was hinter der Mauer „passiert“ – also eine Art Deus ex Machina, um aufwendige Inszenierungen zu vermeiden – konnte das Publikum im zeitgenössischen Theater selbst hinter die Kulissen blicken.
Mit der Technik, die immer mehr Möglichkeiten bereithielt, gestaltete sich die Inszenierungen immer aufwendiger. War die Mauerschau ein Mittel, um den Aufwand gering zu halten, machten Kameras das Spielen und auf die Bühne Bringen immer ressourcenintensiver. Nicht nur die Bühnentechnik wurde aufwendiger, sondern auch das Spielen per se. Wer die großen Theater Deutschlands oder auch der Welt einmal besucht, wird schnell feststellen, dass es beim Spielen nicht mehr alleinig um eine gute schauspielerische Leistung geht. Modernes bzw. zeitgenössisches Theater wird oftmals geprägt von Tabubrüchen und einer Vielzahl von Besonderheiten: Besonders beliebt ist das Spiel mit Tabus, die auf der Bühne schockieren. Blut oder Nacktheit sind dabei ganz vorn mit dabei – Dinge, die sich nicht immer großer Beliebtheit erfreuen.
MUSIK ALS BESONDERE KUNSTART
Der Mensch kann ohne Musik nicht leben. Musik ist eine Sprache, die jeder versteht.
Musik ertönt überall, sogar im Wald können wir das Singen der Vögel hören. Es gibt klassische Musik und Unterhaltungsmusik. Klassische Musik hört man am besten in einem Konzertsaal, gespielt von einem Sinfonieorchester. Es gibt viele berühmte Komponisten, deren Musik ewig ertönen wird. Das sind Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, J. Sebastian Bach, Haydn, Tschaikowski, Verdi und Johann Strauß. Der größte Teil der Menschen bevorzugt leichte Musik. Man hört sie im Radio, im Fernsehen. Die moderne Musik teilt sich in Pop, Rock, Disko und andere Musik. Die Menschen der älteren Generation lieben Jazz–, Rock– und Popmusik. Alle kennen die Begründer der Rockmusik: die Beatles und Elvis Presley.
Die jungen Menschen gehen gern in die Disko und hören dort Techno– und Diskomusik und tanzen zu dieser Musik. Es hängt von der Stimmung ab, welche Musik man hört. Die Musik ist in der Lage die Menschen in ihrem Kummer zu trösten und ihre Freude zu verdoppeln!
Die Musik bereichert unser Leben vielseitig: sie amüsiert, bringt Spaß, stimmt unsere Laune, erhält uns aufrecht, heilt und kann sogar in ausweglosen Situationen helfen. Es gaben Fälle, wenn die Musik dem Menschen extreme Schicksalsschläge überstehen half. Und deshalb ist es wichtig, die Musik zu verstehen lernen.
Ich liebe sowohl die klassische Musik als auch die moderne. Heute gibt es sehr viele Musiker und Gruppen und unter dieser Vielfalt möchte ich solche Gruppen auszeichnen wie „König und Hofnarr“ und „Maschine der Zeit“. Ich besuche immer ihre Konzerte, wenn sie mit Gastreisen nach unserer Stadt kommen.
Aber auch die klassische Musik ist schön! Meine Lieblingskomponisten sind Beethoven und Tschaikowski. Beethoven wurde am 17. Dezember 1770 in Bonn geboren. Er wuchs in bescheidenen Familienverhältnissen auf. Seine musikalische Begabung wurde noch in Kindheit sichtbar. Er war einer der größten Komponisten aller Zeiten. Sein musikalisches Schaffen galt in erster Linie der Sinfonie, dem Konzert, dem Streichquartett und der Sonate. Die bekanntesten Werke von Beethoven sind die „Kreuzersonate“, die 3. Sinfonie und die Oper „Fidelio“. Beethoven gehört der ganzen fortschrittlichen Menschheit. Er hat seine Musik für alle Völker geschaffen.
Bis 2010 war die Loveparade eine der weltweit größten Musikveranstaltungen. Deutsche Musikfestivals von überragender Bedeutung sind heute Rock am Ring und Rock im Park, das Wacken Open Air, die Berlin Music Week, Hurricane Festival, Southside, Fusion Festival, SonneMondSterne, Deichbrand, Melt!, Immergut Festival, Schlossgrabenfest, Summerjam, Nature One, Mayday, Airbeat One, With Full Force und das Wave-Gotik-Treffen.
Hinzu kommen viele kleinere Festivals, die bestimmte Musikstile, Regionen oder Themen bedienen, z.B. Holi- und Spring-Break-Festivals.
Deutschland konnte beim europäischen Musikwettbewerb, dem Eurovision Song Contest, zweimal den ersten Platz belegen — 1982 (mit Nicole) und 2010 (mit Lena).
Als Möglichkeit zum Musikerwettkampf innerhalb Deutschlands hat sich seit 2005 der von Stefan Raab initiierte Bundesvision Song Contest etabliert.
Musikfernsehen ist in verschiedener Form in Deutschland etabliert. Es gibt sowohl eigene Spartensender als auch einzelne teils mehrstündige Sendungen auf Sendern wie Einsfestival, ZDFneo und ZDFkultur.
Durch die Verbreitung von Online-Kanälen wie YouTube und MyVideo und Musikstreamingdiensten wie Spotify und Soundcloud ist das klassische Musikfernsehen weitgehend durch individuelle und dynamische Inhalte abgelöst worden. Für redaktionell gepflegte Inhalte und Themensendungen bleibt es dennoch ein wichtiger Bestandteil der Medienlandschaft.
KINO ALS BESONDERE KUNSTART
Die Filmkunst spielt eine sehr große Rolle im Leben der Menschen. Der Vorgänger von Kino und die Grundlage dafür war die Fotografie. Zu den Entwicklungen der Brüder Lumiere gehört die Vorführ- und Aufnahmeapparatur. Die erste Filmvorführung fand im Jahre 1895 in Paris statt.
Natürlich waren die ersten Filme nicht so vollkommen wie sie heute sind. Das waren schwarzweiße Stummfilme. Die ersten Farbfilme erschienen erst in einigen Jahrzehnten danach. Über die heutige Filmkunst kann man sagen, dass sie die ganze Welt erobert hat. Täglich werden in unzähligen Filmtheatern der Welt Tausende von verschiedenen Filmen vorgestellt. Durch die Filmkunst erkennt man die Welt. Es gibt viele Arten von Filmen für verschiedene Zwecke — für Information und Ausbildung, für Unterhaltung und Entspannung etc. Man unterscheidet Abenteuerfilme, Komödien, Krimis, Science Fiction, Dramas, Westerns, Horrorfilme, Actionfilme, Trickfilme, Psychodramas , Reportagen, Dokumentarfilme, Fernsehserien, Kulturfilme, Lehrfilme, etc.
In den 1990er Jahren nahm erstmals seit langem der Kinobesuch in Deutschland wieder zu. Die Statistik wurde durch das neue Zuschauerpotential auf dem Territorium der ehemaligen DDR begünstigt. Hinzu kam ein Boom durch zahlreiche, neueröffnete Multiplex-Kinos, die im Unterschied zu den Schachtelkinos der 1980er Jahre großen Wert auf breite Leinwände und mittels Raumklangverfahren auf hohe Tonqualität gelegt haben.
Während die amerikanischen Filme in den 1990er Jahren immer aufwendiger hergestellt wurden und sie dementsprechende Schauwerte zu bieten hatten, kam es bei den bundesdeutschen Filmen nicht zu einer vergleichbaren Entwicklung. Deshalb blieb der Erfolg der deutschen Filme an der Kinokasse alles in allem begrenzt. Die überwiegende Mehrheit der Zuschauer bevorzugte US-amerikanische Spielfilme. Im Fernsehprogramm wurden deutlich weniger Spielfilme ausgestrahlt, als noch in den 1980er Jahren.
Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten wegen des faktischen Filmhandelsmonopols von Leo Kirch kaum noch Zugang zu attraktiven amerikanischen Spielfilmen. Die Privatsender investierten im Rahmen des Film-Fernseh-Abkommens für Filmproduktionen mehr in eigenproduzierte Formate. Zahlreiche neue Talente nutzen die „Privaten“ als Sprungbrett zum Film. Die sich neu etablierenden privaten Musiksender verhalfen der Produktion von deutschen Musikvideos zu einem Aufschwung.
Am Beginn der 1990er Jahre kam es zu einem Boom deutscher Beziehungskomödien.
Neben den Komödien entstanden in den 1990er Jahren auch eine Reihe von Filmen, die – in der Tradition des neuen deutschen Films – versuchten, die gesellschaftliche Realität zu reflektieren. Beispiele für solche Filme sind: „Winterschläfer“ (1997, Regie Tom Tykwer), „Das Leben ist eine Baustelle“ (1997, Regie: Wolfgang Becker) und „Der Krieger und die Kaiserin“ (2000). Die meisten dieser Filme waren allerdings kommerziell nicht besonders erfolgreich. Daneben wurden in den 1990er-Jahren in Deutschland auch Genrefilme gedreht, beispielsweise „Lola rennt“ (1998, Regie: Tom Tykwer), „Bandits“ (1997, Regie: Katja von Garnier) oder der Horrorfilm „Anatomie“ (2000, Regie: Stefan Ruzowitzky).
Die morbiden Splatterkunstfilme des Jörg Buttgereit wurden in der einschlägigen Szene international bekannt. Etwas abseits des Mainstreams befinden sich auch die Filme von Helge Schneider. Seine Werke, wie auch der mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnete Dokumentarfilm Buena Vista Social Club (1999, Regie: Wim Wenders), werden in erster Linie in Programmkinos gezeigt.
Ende der 1990er Jahre veränderten zudem erstmals vermehrt Filmemacher mit Migrationshintergrund die Filmlandschaft. Das Deutsch-türkische Kino entstand. Ihr häufig transnationaler Ansatz leistete einen bedeutenden Beitrag. Als ungewöhnlicher Regisseur zwischen Dokumentar- und Spielfilm erwies sich Romuald Karmakar.
Die deutschen Regisseure Wolfgang Petersen und Roland Emmerich konnten sich nach ihren einheimischen Erfolgen in den USA etablieren. Mit Filmen wie Independence Day (1996) oder In the Line of Fire – Die zweite Chance (1993) erreichten sie ein globales Publikum. Der Filmkomponist Hans Zimmer ist seit den 1990er Jahren ebenfalls einer der erfolgreichsten Künstler in den Vereinigten Staaten. Seine Kompositionen für mehr als 100 weltweit erfolgreicher Filme gelten als stilprägend.
Als erster Festival in Deutschland mit den Schwerpunkten One Minute Videos und Kurzdokumentationen bis zu einer Länge von zehn Minuten, findet das 6010 Film- und Videofestival (gegründet 2010) statt. Aufführungsort ist Hilchenbach mit dem einzigen Filmkunst- und Programmkino in Südwestfalen.
Seit 2014 gibt es das jährlich im Januar in Landsberg am Lech stattfindende Snowdance Independent Film Festival, das sich auf Filme in Spielfilmlänge konzentriert, die (nahezu) ohne staatliche Finanzierung produziert wurden. Bevorzugt werden außerdem Filme, die nicht von Major Studios oder TV-Sendern dominiert werden.
Ebenfalls seit 2014 wird in Hamburg das Obsessive Underground Festival veranstaltet, das sich auf deutschsprachige Underground- und Independentspielfilme konzentriert und halbjährlich stattfindet.
Auf internationale Filme spezialisiert ist seit 1991 (mit Vorgänger-Festivals) das Filmfest Hamburg.
MEDIEN-ABHÄNGIGKEIT
Viele Bereiche des Lebens, wie Bankgeschäfte, Einkaufen, Partnersuche und Kommunikation verlagern sich ins Netz. Was für die meisten Menschen nützlich ist, wird für manche zur Suchtfalle.
Viele Bereiche des Lebens, wie Bankgeschäfte, Einkaufen, Partnersuche und Kommunikation verlagern sich ins Netz. Jugendliche haben sich online längst eine Parallelwelt aufgebaut, in der sie Freundschaften schließen, quatschen und flirten. Viele dieser Kontakte sind rein virtuell, manche setzen sich aber auch im realen Leben fort.
Die meisten Menschen können mit Computer, Handy und Internet selbstbestimmt umgehen. Ein kleiner Teil der Nutzer entwickelt allerdings psychische Auffälligkeiten, wobei Jugendliche und junge Erwachsene besonders gefährdet sind. Männer und Frauen unterscheiden sich dabei kaum hinsichtlich der Nutzungsdauer, bevorzugen aber unterschiedliche Inhalte. Online-Rollenspiele, Ego-Shooter und Sexseiten ziehen tendenziell mehr männliche Nutzer in ihren Bann, während sich Frauen lieber in Chats und auf Shopping-Plattformen aufhalten.
Mit der Zeit entwickelt sich bei den Abhängigen eine gewisse Toleranz, sodass sie die Dosis, also die Online-Zeit, steigern müssen. In Extremfällen verbringen Computersüchtige bis zu 16 Stunden täglich am Computer. Das soziale Leben, eine regelmäßige Ernährung und Körperpflege, Schule oder Arbeit und vieles mehr werden komplett vernachlässigt. Verdreckte und zugemüllte Wohnungen und Unterernährung sind keine Seltenheit. Bisher gibt es leider nur wenige Therapeuten und Einrichtungen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Für Betroffene sind deshalb oft Internetforen und Selbsthilfegruppen die erste Anlaufstelle.
VOR UND NACHTEILE DES LEBENS MIT PC
Heutzutage ist es schwer sich unser Leben ohne Computer vorzustellen. Häufig sagt man, dass das Computerzeitalter erst begonnen hat. Der Computer vereinfacht für uns das Leben. Er kann die Daten speichern und wiedergeben. Er kann auch schnell rechnen, programmieren. Der Computer ist wie das menschliche Gehirn, aber mehr flexibel. Computer werden immer weiter entwickelt und können immer mehr leisten.
Im Berufsleben wird fast nur mit Computern gearbeitet. Man verlangt jetzt Fachleute, die mit dem Computer umgehen können. Man braucht sie zum Beispiel, um Akten zu ordnen oder um Zeichen oder Texte zu drucken. Man kann fast alles damit erledigen, z. B. kann man verschiedene Programme ausarbeiten. Sie helfen die Fremdsprachen erlernen. Für die Lernenden kann der Zugang zum Internet neue Sprach- und Kulturkontakte ermöglichen. Sie können direkten Kontakt mit deutschen Schülern aufnehmen ( e-mail), landeskundliche Informationen sammeln, sogar an Vorlesungen in Heidelberg teilnehmen.
Der Computer eröffnet dem Menschen große Perspektiven, es gibt aber Leute, die einen Computer als nutzlos betrachten. Meistens sind das altere Menschen, die darin keinen Sinn sehen. Der Computer bringt mit sich bestimmt einige Nachteile. Die Kinder verbringen sehr viel Zeit vor dem Bildschirm. Für sie ist der Computer ein attraktives technisches Spielzeug. Sie arbeiten weniger mit dem Computer, sondern spielen lieber. Es gibt viele Computerspiele: logische, Kriegsspiele u. a.
Die Kinder können leicht mit verschiedenen Spielen den Bezug zur Umwelt und zur Realität verlieren. Sie können nicht mehr Phantasiewelt und Realität auseinander halten. Oft sind das die Kinder, die keine Freunde haben oder deren Familienverhältnisse nicht günstig sind, und darum verbringen sie ihre Freizeit vor dem Bildschirm. Sie bevorzugen lieber am Computer zu spielen, als sich mit Freunden zu treffen. Jugendliche und Kinder brauchen menschliche Beziehungen mehr als die Computerliebe.
Computer fugen der Gesundheit der Jugendlichen aber auch Schaden zu: Schlafstörungen, Sehschwache, Kopfschmerzen u. a.
ENTWICKLUNG DER MODERNEN KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN UND WISSENSGESELLSCHAFT
Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien haben weltweit einen grundlegenden Strukturwandel in Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ausgelöst. Ihre Bedeutung wird unter verschiedenen Begriffen wie „Neue Ökonomie“ bzw. “New Economy”, „Wissens- oder Informationsgesellschaft“ bzw. “Knowledge/Information Society” oder „Wissensökonomie“ bzw. “Knowledge Economy” diskutiert. Diese Begriffsvielfalt kennzeichnet die vielfältigen Facetten, die IKT mit sich bringen.
Digitalisierte Informationen sind zu einem wichtigen Faktor geworden, der alle Bereiche von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik immer mehr durchdringt. Die rapide Entwicklung des Internets sei hier nur als ein Beispiel angeführt: Innerhalb von zehn Jahren stieg die Anzahl der Webseiten von 100 000 im Jahr 1995 auf heute rund 10 Mrd. an. Der Internetnutzer surft heute etwa 650-mal schneller durch das Netz als 1995. Während 1995 Internetnutzer etwa 5 Euro für eine Onlinestunde bezahlten, können sie heute für denselben Betrag als Pauschalpreis einen Monat lang das Internet nutzen. Wireless LAN und moderne Funkstandards wie UMTS erlauben jederzeit und überall online zu gehen.
Die Wissenschaft und der technische Fortschritt nehmen heutzutage einen wichtigen Platz in unserem Leben ein. Sie verändern die Welt und erleichtern das Leben. Ende des 19. und im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden besonders viele Entdeckungen gemacht, die die Träume der Menschheit seit vielen Jahrhunderten verwirklicht haben. 1895 wurden zum Beispiel die X-Strahlen von dem deutschen Gelehrten Röntgen entdeckt. Dieser Wissenschaftler wurde erster Physiknobelpreisträger. 6). Seine Entdeckung wurde ein großes Ereignis in der Medizin.
Der Mensch träumte immer vom Fliegen. In der Geschichte der Menschheit gab es viele Versuche, in den Himmel zu fliegen. Erst 1903 wurde die Theorie vom Raketenflug von K. Ziolkowski begründet. Die Ideen dieses hervorragenden Gelehrten und Forschers werden in der modernen Raketentechnik verwendet.
Und solche Erfindungen wie Radio, Telefon, Kino, Fernsehen und so weiter! Das sind Entdeckungen und Erfindungen, die der Fortschritt mit sich bringt. Man kann ganz bestimmt sagen, daß die wissenschaftlich-technischen Errungenschaften das Leben der Menschen reicher und schöner machen. Der Fortschritt und die Wissenschaft bringen neue synthetische Stoffe, Arzneien, moderne Verkehrsmittel, neue Technologien und Möglichkeiten mit sich.
DER MODERNE KLIMAWANDEL: URSACHEN, TENDENZEN, FOLGEN
Kurz gefasst versteht man unter Klimawandel die Veränderung des Klimas auf der Erde.
Das Ansteigen des Meeresspiegels und immer extremer werdende Wetterverhältnisse in Form von Überschwemmungen und Dürreperioden werden als Folge eines ungebremsten Klimawandels gesehen.
Dies hat in der ganzen Welt Folgen für Mensch und Umwelt: Tier- und Pflanzenarten werden durch die globale Erwärmung bedroht und die landwirtschaftliche Produktion durch Veränderungen der Temperatur und des Niederschlags gefährdet. Somit hat der Klimawandel auch direkte Folgen für den Menschen sowie die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser und für die Bewohnbarkeit bestimmter Gebiete.
Im Zusammenhang mit dem Klima ist häufig von dem Treibhauseffekt die Rede. Dabei wird zwischen dem natürlichen Treibhauseffekt und der Verstärkung des Treibhauseffekts durch den Menschen unterschieden. Ohne den Treibhauseffekt wäre es auf der Erde ziemlich kalt. Der Treibhauseffekt entsteht dadurch, dass die Atmosphäre durchlässig für kurzwellige Strahlen der Sonne ist, aber weniger durchlässig für die Wärmestrahlen der Erdoberfläche (mehr dazu beim WWF Deutschland).
Der Treibhauseffekt ist daher für das Leben auf der Erde unabdingbar. Gelangen aber vermehrt Treibhausgase in die Atmosphäre, erwärmt sich die Erde allerdings zusätzlich. Dieser vom Mensch verursachte Effekt wird als Ursache der globalen Erwärmung gesehen. Als besonders besorgniserregend wird in diesem Zusammenhang gesehen, dass sich die Temperatur innerhalb der letzten 50 Jahre fast doppelt so schnell erwärmt hat wie in den letzten 100 Jahren.
Was können wir aber machen? Wir müssen Müll reduzieren, bewusst einkaufen und klimafreundlich essen und trinken.
DEUTSCHLAND IST EIN TYPISCHES EINWANDERUNGSLAND
Der Begriff Einwanderungsland beschreibt einen Staat, dessen Bevölkerung durch Einwanderung von Personen aus anderen Ländern stark anwächst oder in dem Einwanderer einen wesentlichen Teil der Bevölkerung stellen.
In den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts begann die Bundesrepublik Deutschland, im großen Stil sogenannte Gastarbeiter anzuwerben. Das Wirtschaftswunder nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hatte dazu geführt, dass die junge, aufstrebende Republik immer mehr Arbeitskräfte brauchte. Auf dem inländischen Markt waren sie nicht länger zu finden. Die Idee war, Arbeitskräfte auf Zeit ins Land zu holen.
So schloss die damalige Regierung unter Konrad Adenauer am 20. Dezember 1955 mit Italien das erste Anwerbeabkommen ab. Es folgten Verträge mit Griechenland und Spanien, der Türkei, Marokko und Südkorea, Portugal , Tunesien und dem ehemaligen Jugoslawien. Besonders viele Menschen kamen damals aus der Türkei: Zwischen 1961 und 1973 bewarben sich mehr als zweieinhalb Millionen Türkinnen und Türken um eine Arbeitserlaubnis in Deutschland. Jeder Vierte von ihnen, rund 625.000 Menschen, wurde aufgenommen.
Der Effekt war ein anderer als gedacht: Zwar sank in den Folgejahren die Zahl der zugewanderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, doch die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen nichtdeutscher Herkunft stieg. Denn viele der Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten holten jetzt ihre Familien nach Deutschland und beschlossen, hier zu bleiben.
In Deutschland werden so viele Asylanträge wie in keinem anderen EU-Land gestellt. Im ersten Quartal 2015 suchten nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat rund 73.100 Asylbewerber und damit etwa 40 Prozent aller Bewerber EU-weit Anerkennung in
Deutschland, gefolgt von Ungarn mit 32.800 Personen und Italien mit 15.200 Personen.
Doch was zieht die Menschen nach Deutschland? Die größte Rolle spielen bereits vorhandene Netzwerke. Die Menschen finden in Deutschland einfach gute Anknüpfungspunkte.
Nicht zuletzt spielten das gute Bildungs- und Gesundheitssystem eine wichtige Rolle. Auch die geografische Lage sei ein Grund dafür, dass viele Asylanträge in Deutschland gestellt würden, heißt es in dem Bericht. Denn durch die Bundesrepublik verlaufen viele Transitrouten, etwa nach Frankreich, Großbritannien oder Schweden.
Jeder volljährige Flüchtling erhält in Deutschland in den ersten drei Monaten ein Taschengeld. Für Verpflegung, Unterkunft und Kleidung wird gesorgt. Dann wird jedoch nur noch die Wohnung zusätzlich finanziert.
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