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Сергей
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Die Symbole des Osterfestes sind die Ostereier und der Osterhase. Das Ei ist ein Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens und muss dem schenkenden Menschen das Glück und die Gesundheit bringen. Sie behüteten damit das Haus vom Unglück.  Nicht nur Kinder bekommen die Ostereier zum Geschenk, auch die Erwachsenen schenken einander bunt bemalte Eier. Das Osterei ist nicht immer ein  Hühnerei: es gibt auch Ostereier aus Zucker, Schokolade und ganz große Eier aus Pappe, die mit Süßigkeiten gefüllt sind.

Die Legende lautet, dass die Ostereier der Osterhase bringt. Zum Ostern macht man die Lieblingshasen für die Kinder auch als Schokoladenfigur. In Gegenden Potsdams erfüllt diese Arbeit der Kuckuck, und in Thüringen macht diese Arbeit der Storch. Die Kinder denken an den Osterhasen gern, der nicht nur schöne Ostereier bringt, sondern auch versteckt sie unter die Büsche und Blumen in einem Garten. In Wirklichkeit machen es natürlich ihre Eltern.

Die Zimmer werden zum Ostern mit grünen Zweigen geschmückt. Häufig gibt es einen Osterbaum in verschiedenen Gegenden. Man muss am Samstag vor dem Ostern mit dem Apfel schlafen, damit sofort es nach dem Erwachen essen. Die Volksweisheit lautet: wer so macht, wird das ganze Jahr gesund sein.

Es gibt einen Brauch in einigen Gegenden: die Mädchen vor dem Sonnenaufgang gehen zum Fluss und nehmen das Wasser, da laut dem Glauben, wer sich mit diesem Wasser wäscht, schön sein wird. In Lausitz, zum Beispiel, ist der altertümliche Brauch der Osterfahrt zu Pferde erhalten geblieben. Im Harznorden entzündet man Osterfeuer. Wer springt, wird von allem bösen gereinigt. Heute natürlich glauben die Menschen an solche Wunder nicht mehr, und unterstützen die altertümlichen Traditionen nur aus Vergnügen.

Familienfeste-,  feiern und bedeutende Ereignisse.

Der Geburtstag wird seit alters her gefeiert. Das Geburtstagskind bekommt Geschenke. Zu jedem Geburtstag gehört ein guter Geburtstagskuchen. Außen um den Kuchen stellt man Kerzen auf, und zwar so viele, wie viele  Jahre das Geburtstagskind zählt, oder eine größere Kerze für jedes Jahrzehnt. Man steckt auch eine große Kerze hinein, das ist das Lebenslicht. Man wünscht: „Alles Gute zum Geburtstag!» Man   sagt: «Wir gratulieren recht herzlich zum Geburtstag!”

Geburtstagskinder begannen ihr neues Lebensjahr oft mit neuen und besonders schönen Kleidern, Mädchen trugen Kränze oder Schleifen im Haar, Jungen bekamen neue Schuhe. Für den Kindergeburtstag wird das Gericht gekocht, dass das Geburtstagskind am liebsten isst, wobei man früher darauf geachtet hat, Gerichte mit vielen Eiern zuzubereiten, eine Beschwörung des Fruchtbarkeitszaubers. Der Geburtstagsbaum, den Eltern und Paten vor allem in verschiedenen Gegenden anlässlich der Geburt des Kindes pflanzten, blieb diesem auf geheimnisvolle Art und Weise verbunden: sein Gedeih und Wachstum, seine Fruchtbarkeit waren Symbole. In Deutschland war es Sitte, einen Apfelbaum für einen Jungen und einen Birnbaum für ein Mädchen zu pflanzen.

Die Taufe kann in der Kirche oder auch zu Hause stattfinden. Das Kind wird auf einen oder mehrere Namen getauft. Der Vorname, mit dem das Kind  später gerufen werden soll, wird sein Rufname. Mehrere Verwandte und Freunde stehen Pate und schenken etwas ihrem Patenkinde. Die meisten Katholiken feiern ihren Namenstag anstelle des Geburtstages.

Der erste Schultag. Die ABC-Schützen erhalten von den Eltern eine große Tüte mit Süßigkeiten; von Verwandten und Bekannten kleine Geschenke.

Die Konfirmation. Bei den Evangelischen werden die Kinder mit 14 Jahren konfirmiert, bei den Katholiken erhalten sie mit 10-12 Jahren die Erst-Kommunion. Vor der Konfirmation besuchen die Kinder regelmäßig die Kirche Die Konfirmation findet in der Kirche statt. Zu Hause wird dieser Tag gefeiert. Das Kind bekommt treuere Geschenke.

Die Verlobung. Wenn ein Mann heiraten will, bittet er die Frau um die Hand. Wenn er das Jawort erhält,  findet die Verlobung statt, meist in einem ganz engen Kreis. Man sagt dann, dass Herr A. mit Fräulein B. verlobt ist. Braut und Bräutigam tragen die Verlobungsringe am Ringfinger der linken Hand. Die Verlobungszeit ist von verschiedener Dauer. Die Verlobung kann gelöst werden: sie hat keinerlei juristische Pflicht.

Die Hochzeit. Am Vorabend der Hochzeit findet der Polterabend statt. Vor der Haustür der Brautleute wird altes Geschirr zerschlagen, denn das soll Glück bringen. Das Brautpaar meldet die Eheschließung auf dem Standesamt an. Die Trauung wird von dem Standesbeamten vollzogen;  sie an der linken Hand, das Ehepaar trägt sie an der rechten Hand.

Die Beerdigung. Wenn jemand gestorben ist, wird allen Angehörigen und Bekannten vom traurigen Ereignis eine Mitteilung gemacht,  auch in der Zeitung.

Die Weihnachten fallen auf den 25. Dezember (der erste Weihnachtstag) und den 26. Dezember (der zweite Weihnachtstag), aber die Feier beginnt eigentlich am Abend des 24. Dezember(s), dem sogenannten Heiligen Abend. Lange vorher fangen die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest an.

Vier Wochen vor Weihnachten beginnt die Adventzeit. Zur Adventszeit gehört der Adventskranz. Das ist ein Kranz aus Tannengrün mit vier Lichtern. Am ersten Advent wird auf dem Kranz eine Kerze angezündet, am nächsten Sonntag (dem zweiten Advent) zündet man das zweite Licht an, und so geht es weiter bis zum vierten Advent, wenn alle vier Lichter brennen. Bei den Kindern verstärkt sich die freudige Erwartung des Festes durch den Adventskalender.

Alle Kinder freuen sich auf den 6. Dezember, den Nikolaustag. Am Abend vor diesem Tag stellen die Kinder ihre blankgeputzten Schuhe vor die Tür. Der Nikolaus, den man an manchen Orten auch Knecht Rupert nennt, steckt den artigen Kindern Schokolade und andere Süßigkeiten in die Schuhe.

Zur vorweihnachtlichen Zeit gehört auch ein Besuch des Weihnachtsmarktes.
Weihnachtsmärkte sind eine alte Tradition. Der Berliner Weihnachtsmarkt z.B. hat eine fast 700- jährige Tradition. Er wird jedes Jahr vier Wochen vor dem Weihnachtsfest eröffnet, aber vor dem 24. Dezember wird er geschlossen, am Heiligen Abend muss Ruhe in die Stadt einziehen. Auf dem Markt kann man Weihnachtsbaumschmuck, Spielsachen und viele andere Dinge kaufen. Man kann Pfefferkuchen, kandierte Apfel, Waffeln und Zuckerwatte essen. Das sind typische Weihnachtsmarkt-Spezialitäten. Für die Kinder gibt es alle möglichen Attraktionen: Karussells, Riesenrad. Wegen des massenhaften gegenseitigen Beschenkens herrscht überall geschäftiges  Treiben, man sagt dazu ,,Weihnachtsrummel“.

Kaufen und Schenken sind fast zu einem Zwang geworden, der sich von Jahr zu Jahr steigert und immer mehr Geld und immer mehr Fantasie verlangt. Mit Dezemberbeginn sieht man auf vielen öffentlichen Platzen das gleiche Bild: Weihnachtsbaumverkauf. Wenn man sich einen Tannenbaum besorgt hat, holt man den Weihnachtsbaumschmuck hervor und  putzt den Baum. Manche putzen ihn vor dem 24. Dezember, manche erst am 24. Dezember vor dem Heiligen Abend. Zum typischen Weihnachtsbaumschmuck gehören Lichter, Kerzen, oder eine elektrische
Baumbeleuchtung, schone Glaskugeln, Lamettas.

Die Geschenke zur Bescherung liegen bereit auf dem sogenannten Gabentisch oder unter  dem Lichterbaum mit einem Tuch zugedeckt. Und jedes Geschenk ist mit einem Zettel versehen, auf dem steht, für wen das Geschenk bestimmt ist. Die Bescherung ist meist der Hohepunkt der Weihnachtsstimmung. Am Abend oder in der Nacht gehen dann viele Familien zur Kirche, auch wenn sie sich sonst für Religion nicht interessieren. An den beiden folgenden Weihnachtstagen gibt es etwas besonders Gutes zu essen, einen Gänsebraten zum    Beispiel oder einen Karpfen. Auf dem Kaffeetisch darf an diesen Tagen der traditionelle Stollen nicht fehlen. Am Nachmittag besuchen sich die Verwandten. Da werden besonders die Kinder noch einmal beschenkt.

25-26. Dezember ist Weihnachten. Es sind festliche Tage der Erholung im Familienkreis und mit Freunden. Verbreitete Weihnachtsspeisen sind Gänse- oder Putenbraten. Karpfen blau mit Salzkartoffeln und Meerrettichsauce ist in Norddeutschland Weihnachtssitte geblieben. Pfefferkuchen ist ein mit
Sirup oder Honig und vielen Gewürzen hergestellter dunkler Kuchen. Die Pfefferkuchen sind früher tatsächlich mit Pfeffer gewürztes Honiggebäck gewesen. Aber mit Pfeffer bezeichnete man auch alle anderen Gewürze, die aus Indien kamen. Weihnachtstolle ist ein länglich geformtes Gebäck  aus Hefeteig mit Rosinen, Mandeln, Zitronat und Gewürzen, das für die Weihnachtszeit gebacken wird. Der Weihnachtsstollen (Christstollen) ist ein Abbild des Jesuskindes in seiner schneeweißen Windel, die vom Zuckerguss dargestellt wird.

  1. Dezember – Silvester. Die Neujahrsnacht wurde nach dem Tagesheiligen, Papst Silvester I (314 — 335) genannt. Die Glückssymbole sind der Schornsteinfeger, das Schwein, das Hufeisen, das vierblattrige Kleeblatt.
  2. Januar – Neujahr. Nach der Neujahrsnacht, nach dem Fest, das bis in die frühen Morgenstunden wahrt, nutzt man den Neujahrstag zur Erholung. Neujahrlückwünsche: Ein glückliches neues Jahr! Ein gutes neues Jahr! Ein gesundes und erfolgreiches Neujahr!

Fasching. Was ist das?

Der Fasching ist eines der beliebtesten deutschen Volksfeste. Es wird sieben Wochen vor Osterfest gefeiert. Das Fest hat mehrere Bezeichnungen und ist als Fastnacht, Karneval, Fasching, Fasnet bekannt. An vielen Orten beginnt der närrische  Treiben schon am 11. November. Zum traditionellen Faschingprogramm gehören vor allem Karnevalsitzungen, Kostümfeste, Festumzüge. In den Karnevalsitzungen, die von Prinzen Karneval geleitet werden, werden wichtige Reden über aktuelle Themen gehalten. Bei Kostümfesten verkleidet man sich als Matrose, als Königin, als Page usw. und tanzt mit anderen kostümierten Teilnehmern. Die Festzüge bilden den Höhepunkt der Faschingszeit. Sie finden gewöhnlich am Rosenmontag oder Faschingsdienstag statt. In den letzten Jahrhunderten ist der Fasching wie kaum ein andrer alter Brauch wider populär geworden. Besonders beliebt ist der Fasching bei den Kindern und Jugendlichen.

Der Karneval in Köln und Mainz ist weltberühmt. Köln nennt man sogar die „Hochburg“ des Karnevals. Ganz normale Bürger scheinen sich über Nacht verändert zu haben. Aus einer einfachen Hausfrau ist ein eleganter Filmstar geworden und ein friedlicher Gemüsehändler hat sich in einen Piraten verwandelt. Alle Menschen  sind in karnevalistischer Stimmung. Da gibt es auch eine Narrenpolizei. Die Menschen reden sich mit „Narren“ und „Närrinnen“ an.

Valentinstag

Es ist schon manchmal witzig, welche seltsamen Bräuche sich zum Valentinstag entwickelt haben. So ging einst das Gerücht herum, dass derjenige, den ein Mädchen am Valentinstag als erstes sah, ihr Zukünftiger werden würde. Andererseits sagte man auch, würde derjenige der Zukünftige, von dem das Mädchen in der Nacht geträumt hatte. Einige Damen und Herren befragten auch ein spezielles Valentinsorakel, indem sie die Namen der potentiellen Kandidaten oder Kandidatinnen auf Zettelchen schrieben, diese zusammenknüllten und mit Lehm umwickelten. Diese Lehmkügelchen schmissen die in ein Wasserglas. Die Lehmkügelchen lösten sich im Wasser natürlich bald auf. Das Zettelchen, welches als erstes  wieder freigegeben wurde, enthielt den Namen der/des Zukünftigen.

Es ist heute üblich lieben Menschen zum Valentinstag einen Gruß zu schicken. Insbesondere wenn der/die Andere nichts von der Zuneigung weiß oder wissen darf geschieht das anonym. Anstelle des selbstverfassten Liebesbrief oder Gedichtes greift man auf vorgefertigte Karten mit Engelchen, Blümchen, Herzchen zurück, oder macht ein nettes Geschenk.

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